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Netzwerkende FKB

Netzwerkende FKB

Wer füllt das Netzwerkwerk FKB mit Leben? Hier stellen sich die Netzwerkenden vor und verraten, warum ihnen frühkindliche kulturelle Bildung am Herzen liegt.

Frühkindliche kulturelle Bildung arbeitet mit künstlerischen Handlungsweisen & Traditionen in Verbindung zur Lebenswelt, damit Bildung ihr transkulturell-diverses, demokratisch-partizipatives und ethisch-nachhaltiges Potential entfalten kann.

Christian Widdascheck, Professor für Elementare Ästhetische Bildung an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin im Studiengang Erziehung und Bildung in der Kindheit, er leitet dort die Lernwerkstatt für Ästhetische Bildung
Foto: privat

Frühkindliche kulturelle Bildung kann nur dann ihre gesamte Wirkung entfalten, wenn wir Kinder von Anfang an beteiligen. Das ist ihr gutes Recht.

Luise Meergans, Abteilungsleiterin Kinderrechte und Bildung beim Deutschen Kinderhilfswerk e.V., Berlin
© Nina Ohlmeier

Frühkindliche kulturelle Bildung bedeutet für uns das Fördern sozialer und kreativer Kompetenzen. Der Museumsbesuch als positives Erlebnis für Kinder ist ein wichtiges Ziel unserer Arbeit.

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Abteilung Bildung und Vermittlung 
© Jan Tschatschula

Seit 2016 liegt der Schwerpunkt meiner kunstpädagogischen Tätigkeit in der Entwicklung, Planung und Durchführung von freien Kooperations- projekten der frühkindlichen kulturellen Bildung in Berlin – Mitte. Hierbei zielen wir auf vielfältige, bedarfsorientierte und langfristige Kooperationen der Bündnispartner in unterschiedlichen Formaten.

Alessandra Dimitra
Alessandra Dimitra
Dipl. Freie Bildende Künstlerin
Freie Projekte der kulturelle Bildung & MiK Jugend Kunst Schule, Berlin – Mitte Foto: privat

Ich bin aktiv im Netzwerk FKB, weil künstlerische Ideen, Perspektiven und Projekte durch Vernetzung und Bewegung lebendig werden.

Patricia Sigg
Patricia Sigg, M.A. in interdisziplinäre Therapien , Ressort Kunst und Ästhetik, element-i Bildungsstiftung gGmbH

Wenn ich an frühkindliche kulturelle Bildung denke, dann denke ich an Kreativität, Spiel & Spaß, neue Herausforderungen, neue Erfahrungen = Potentiale weiterentwickeln und stärken.

Nadja Rentzsch
Nadja Rentzsch, ANOHA. Die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin
Foto: privat

Wenn ich an frühkindliche kulturelle Bildung denke, fällt mir die Zeit ein, als unser Sohn knapp ein Jahr alt war. Seine unermüdlichen Versuche zu stehen und zu gehen, haben mich zutiefst fasziniert und an den intensiven und herausfordernden Bewegungsunterricht während meines Studiums an der Theaterschule denken lassen. Nur dass mein kleiner Sohn durchsetzungsstärker, neugieriger, resilienter und geduldiger als alle Student:innen meines Jahrgangs zusammen war.

Jens Jakob de Place
Jens Jakob de Place ist freiberuflicher Theaterpädagoge und Trainer vor allem im Bereich Pädagogik (Kita & Schule); dazu Lehrer für Theater, Spiel und Bewegung in den pädagogischen Ausbildungen der Beruflichen Schule 18 in Hamburg.

Frühkindliche kulturelle Bildung ermöglicht z. B. die Zugänge zur Sprache, zu den Künsten und den ersten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Teilhabe stärkt die gesellschaftliche Kompetenz.

Brigitte Netta
Brigitte Netta ist Leiterin von zwei Kindertageseinrichtungen, Praxisbeirätin Staatsinstitut für Frühpädagogik,
Fortbildungsreferentin und
Stadträtin der Stadt Amberg
Foto: privat

Frühkindliche kulturelle Bildung sollte jedem zugänglich sein, denn sie ist einer der Grundpfeiler für eine humanistische Bildung. Deshalb arbeite ich als Vertreterin des DTKV-Hessen gerne im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung mit.

Katja Lakatos ist Diplom-Musiklehrerin und staatlich geprüfte Musiklehrerin, Hauptfächer Klavier sowie Musikalische Früherziehung und Grundausbildung.
Seit 1997 arbeitet sie im Bereich EMP und als Instrumentalpädagogin. Seit 2002 ist sie darüber hinaus noch als Leiterin der Musikschule „Musicorium“ tätig.
© Katja Lakatos

Ich bin aktiv im Netzwerk FKB, weil ich interessiert und neugierig bin auf den Austausch mit Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen der ästhetischen und kulturellen Bildung und weil ich denke, auch meinerseits aus der Perspektive der Frühpädagogik einen Beitrag leisten zu können beim Aufbau eines bundesweiten Netzwerkes zur Stärkung und Unterstützung frühkindlicher kultureller Bildung.

Prof. Dr. Sabine Hebenstreit-Müller, Honorarprofessorin an der Universität Halle-Wittenberg, Diplompädagogin, derzeit tätig als Organisationsberaterin, Evaluatorin, Weiterbildnerin; bis Juli 2017 Direktorin des Pestalozzi-Fröbel-Hauses in Berlin; davor tätig als Leiterin des Amtes für Soziale Dienste Ost und Jugendamtsleiterin in Bremen; Leiterin des Bereichs Familie im Forschungsinstitut Frau und Gesellschaft in Hannover; Lehrerin an Grund- und Hauptschulen mit dem Schwerpunkt Kunsterziehung
Foto: Prof. Dr. Sabine Hebenstreit-Müller

Ich bin aktiv im Netzwerk FKB, weil jeder und jede das Recht auf eine frühe kulturelle Bildung haben sollte.

Vanessa Reinwand-Weiss
Vanessa Reinwand-Weiss, Direktorin Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und
Professorin für Kulturelle Bildung Universität Hildesheim
(c) Petra Coddington

Frühkindliche kulturelle Bildung ist für mich ein elementarer Aspekt der Bildung in Bezug auf Kinderrechte.

Azadeh Pröschild
Azadeh Pröschild / B.A. Kindheitspädagogin, Seit 2020 Masterstudium: Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), mit Schwerpunkt Kindheitspädagogik
Foto: privat

Frühkindliche kulturelle Bildung bedeutet für mich, mit Kindern gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen und daran zu wachsen.

Iman Reimann
Iman Andrea Reimann, pädagogische Leitung, Kita Regenbogen-Kidz e.V., Berlin-Charlottenburg
Foto: privat

Frühkindliche kulturelle Bildung hat, wenn sie für alle Beteiligten fröhliche Glücksmomente bringt, das Potenzial Menschen, Institutionen, vielleicht sogar die Gesellschaft zu verändern.

Beate Rabe
Beate Rabe, Film- und Museumspädagogin am Filmmuseum Potsdam
© Beate Rabe

Ich bin aktiv im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung, weil ich fest daran glaube, dass wir in der Gemeinschaft die Relevanz frühkindlicher kultureller Bildung stärken können, kreative Angebote entwickeln und noch mehr Kindern kulturelle Teilhabe ermöglichen.

Alexander Leitow
Alexander Leitow, CJD Berlin-Brandenburg, Projektleitung des sozialen Bildungsprojekts „Panorama – Mit Musik zu neuen Horizonten“
© Lena Zimmermann

Frühkindliche kulturelle Bildung ermöglicht Kindern, ihre Potenziale zu entdecken und zu entfalten und wirkt damit weit über die ersten Lebensjahre hinaus – und zwar durch das ganze Leben.

Christine Raudies
Christine Raudies, freie Kreative. Autorin, Textdichterin, Musikerin. Dipl. Kulturwissenschaftlerin mit Ästhetischer Praxis (Kulturpädagogik), Stiftung Universität Hildesheim. Referentin PR / Öffentlichkeitsarbeit nach DAPR.
© Christine Raudies

Jugend im Museum e.V. ist im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung aktiv, weil Kinder von Anfang an eigene, individuelle Persönlichkeiten sind. Wir wollen ihnen in dieser Entwicklung gerecht werden – indem wir uns austauschen, gemeinsam lernen sowie Angebote schaffen und professionalisieren, die Kinder nicht nur inspirieren, sondern auch stärken.

Jugend im Museum e.V., Berlin, vertreten durch Katrin Boemke, Geschäftsführerin
Saioa Alvarez, Kulturelle Bildung in Kita und Schule

Wenn ich an frühkindliche kulturelle Bildung denke, fällt mir immer wieder auf wie viel ich von den Kindern lernen kann – wie zum Beispiel von dem Fünfjährigen, der mir beim Philosophieren sein „Ich“ mit Verweis auf einen Fliesen damit erklärt hat, dass dieser ihn trägt und er somit ein Ich hat. Kulturelle Bildung ist wichtig, um Selbstwirksamkeit zu erzeugen und in Austausch zu kommen.

Heike Roegler
Heike Roegler, Leitung Bildung und Vermittlung Stiftung Historische Museen Hamburg / Altonaer Museum und Jenisch Haus; Vorstand LAG Kinder- und Jugendkultur Hamburg
© Benjamin Rabe

Frühkindliche kulturelle Bildung hat das Potenzial, das Kind in seiner ganzheitlichen Entwicklung von Eigenständigkeit, Identität, Selbstbewusstsein und Kreativität zu stärken.

Sabine Fett
Dr. Sabine Fett, Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V., Geschäftsführerin, Hannover
Foto: privat

Frühkindliche kulturelle Bildung ist für Kinder essenziell, da sie sich durch künstlerische Prozesse selbst bilden und sich durch die sinnliche, selbstbestimmte und kreative Auseinandersetzung mit ihrer Umgebung die Welt aneignen können.

Netzwerk Kita Musik NRW, Zusammenschluss aus dem Landesmusikrat NRW, die Landesmusikakademie NRW, die Bertelsmann Stiftung, die Peter Gläsel Stiftung sowie die Sparkassen NRW. Seit 2020 gehört auch die Unfallkasse NRW zu den Förderern. Trägerin des Netzwerks ist die gemeinnützige Landesmusikakademie NRW e. V.

Ich bin aktiv im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung, weil der differenzierte fachliche Austausch, Inspiration und Motivation für unsere Schweizer Initiative «Lapurla – Kinder folgen ihrer Neugier» bietet und das Netzwerk FKB darum ein großes Vorbild für uns ist.

Jessica Schnelle
Jessica Schnelle, Projektleiterin Soziales, Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund (Zürich)
(c) Anna-Tina Eberhard

Ich bin aktiv im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung, weil frühkindliche kulturelle Bildung für junge Menschen elementar wichtig für die weitere Entwicklung und Lernbereitschaft ist. Leider wird dies von Politik und Gesellschaft immer noch kaum beachtet und immer wieder vernachlässigt. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass sich dies ändert und die frühkindliche kulturelle Bildung einen weitaus höheren Stellenwert in den Köpfen der Entscheidungsträger bekommt.

Christina Langhorst
Christina Langhorst, Sozialpädagogin/Sozialmanagerin (B.A.), Erzieherin, Kita-Leitung bei der Stadt Bielefeld, Pädagogischer Schwerpunkt: Musik und Literatur;
MiKA-Multiplikatorin (Musik im Kita-Alltag); Fortbildnerin für Erzieher*innen im Bereich Musik und Kinderliteratur; Märchenerzählerin
© Nadine Marga, Bad Salzuflen

Ich bin aktiv im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung, weil die frühe Kindheit eine wichtige Lebenszeit ist, welche durch kulturelle Angebote bereichert werden kann.

Sebastian Amann
Sebastian Amann, Universität Paderborn & Katholische Hochschule NRW
Foto: CC-BY-NA-SA

Ich bin aktiv im Netzwerk FKB, weil der Kinderbeirat im ANOHA erst der Anfang ist und ich hoffe, dass noch viele weitere Kinderbeiräte entstehen: Wie sonst wollen wir erfahren, was Kinder von Kultur erwarten?

Dr. Ane Kleine Engel
Dr. Ane Kleine-Engel, Leiterin ANOHA. Die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin
Foto: privat

Ich bin aktiv im Netzwerk FKB, weil es hier gelingt, dass ganz unterschiedliche Menschen aus ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen engagiert und produktiv zusammenarbeiten. Genau das braucht die frühkindliche kulturelle Bildung!

Fabian Hofmann
Fabian Hofmann, Professor an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf, Studiengangsleiter „Kultur – Bildung Teilhabe. Kunst & Pädagogik in der frühen Kindheit (M.A.), Düsseldorf
© Fabian Hofmann

Ich bin im Netzwerk, weil ich meine Erfahrungen und mein Wissen, das ich im Kitaalltag erworben und weiterentwickelt habe, gerne mit Freude an andere Menschen weitergeben mag.

Johannes Hauenstein
Johannes Hauenstein, ehemaliger Erzieher in der Kita Stettiner Straße in Berlin
© Johannes Hauenstein

Frühkindliche kulturelle Bildung ist ein wesentlicher Baustein eines qualitätsorientierten und anregenden Begreifens dessen, was ein respektvolles Zusammenleben braucht.

Kerstin Wiehe
Kerstin Wiehe, k&k kultkom, Kulturmanagerin und Prozessbegleiterin, Berlin
© k&k kultkom

Ich bin aktiv im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung, weil ich der frühkindlichen kulturellen Bildung in den ländlichen Räumen zu mehr Aufwind verhelfen möchte.

Ulrike Erdmann
Ulrike Erdmann, Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg (Projektleitung)
© Gordon Welters

Ich bin aktiv im Netzwerk FKB, weil es mittels transdisziplinärem Diskurs, inter-institutioneller Zusammenarbeit und internationaler Kooperation eine Stimme für die frühe Kindheit braucht.

Karin Kraus
Karin Kraus, Hochschule der Künste Bern HKB | Studienleitung und Lehre CAS Kulturelle Bildung, Co-Leitung Lapurla | Bern, Schweiz
© Karin Kraus


Ich bin aktiv im Netzwerk FKB weil mir fachlicher Austausch wichtig ist und wir gemeinsam mehr erreichen können.

Sibylle Haas,  Dipl.Päd. , Kunsttherapeutin, Dozentin und Autorin zu Lerngeschichten, Lernwerkstätten, Werkstattarbeit mit Kindern in anderen Ländern
Foto: privat

Frühkindliche kulturelle Bildung ermöglicht sowohl kognitive, grob- und feinmotorische Teilnahme als auch Teilhabe. Mit einer neu gewonnenen Sichtweise und stetig wachsenden Ausdrucksmöglichkeiten fördert sie eine Erweiterung der Wahrnehmung: Der Alltag wird ausgestattet mit dem Wissen um das Phantastische, Fremde und Noch- nicht- da-gewesene. Sie ist die Basis für ästhetische, kreative und kulturelle Kompetenzen, die Kinder für das Leben in der digitalen Ära benötigen.

Likengkeng Thokoa
Likengkeng Thokoa, Lerntherapeutin/ Grundschulpädagogik in Berlin
Foto: privat

Frühkindliche kulturelle Bildung bedeutet für uns, dass jede:r von klein auf als kreativer, einzigartiger Mensch Würdigung, Achtung und Wertschätzung für den eigenen Ausdruck verdient und jede:r von klein auf Theater, Tanz und Kunst in Gesellschaft genießen darf. Dafür setzen wir uns lokal ein. Dafür wollen wir uns bundesweit vernetzen.

Von klein AUF e.V.
Anna Rosenfelder (Figurenspielerin Theater Papilio, Erzieherin), Núria Mesull (Kulturwissenschaftlerin), Silke Saracoglu ( Theaterpädagogin BuT®, Erzieherin, Figurenspielerin, Kunst- und Kreativitätstherapeutin und Kreativ-Coach) und Cinira Macedo (Choreographin, Tänzerin, Tanzpädagogin, PEKiP Gruppenleiterin) engagieren sich im Vorstand des gemeinnützigen Vereins Von klein AUF e.V. für frühkindliche ästhetische Bildung durch Theater und Tanz.
Foto: privat

Frühkindliche kulturelle Bildung darf nicht nur analog gedacht werden, sondern muss auch der sich verändernden, zunehmend digitalen Lebenswelt und Kultur von Kindern Rechnung tragen.

Theresa Lienau
Theresa Lienau, Stiftung Digitale Chancen, Projektleitung/ wiss. Mitarbeiterin „Medienerziehung im Dialog von Kita und Familie“, Berlin
©Lukas Kozmus Photography

Ich bin aktiv im Netzwerk FKB, weil es für die Erreichung und Ermöglichung von Bildungspotentialen der frühen Kindheit Interdisziplinarität, Multiperspektivität, Neugier aufeinander und Begeisterung braucht.

Astrid Lembcke-Thiel
Astrid Lembcke-Thiel Dipl.-Ing./ M.A., Kuratorin Bildung und Vermittlung Museum Wiesbaden und freie Kunst- und Baukulturvermittlerin
© Christopher Thiel

Wir sind aktiv im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung, weil es uns wichtig ist, entwicklungsbedingten Bedarfe der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen und zu ihrer Förderung über behördliche und institutionelle Grenzen hinaus zu denken. Dies gelingt umso besser, wenn allen die Bedeutung der frühkindlichen Bildung bewusst ist. Wir freuen uns, dieses gemeinsame Ziel im Rahmen des NFKB auch bundesweit voranzutreiben.

Nina Kuhn (Buchwissenschaftlerin, Geschäftsführender Vorstand von Seiteneinsteiger e.V.) und Annette Huber (Literaturwissenschaftlerin und freie Lese- und Literaturpädagogin) arbeiten für den Verein Seiteneinsteiger. Ihr Team setzt für die Stadt Hamburg seit 15 Jahren zahlreiche Leseförderungsprojekte um.

Kulturelle Bildung in der Kita sollte kein Schwerpunkt, sondern ein Selbstverständnis sein – mit dem wir uns gemeinsam auf gesellschaftliche Abenteuerreise begeben. Dafür brauchen wir ein vielfältiges, interdisziplinäres und starkes Netzwerk.

Bettina Marsden
Bettina Marsden, Dipl. Soz-Päd, Gruppenanalytikerin
Sozialpäd. Verein zur familienergänzenden Erziehung, Kita Grüne Soße 

Frühkindliche kulturelle Bildung fördert die ästhetische und kulturelle Lebenskompetenz als Basis für ein lebenslanges Interesse an künstlerischen Aktivitäten und Phänomenen.

Barbara Stiller
Prof. Dr. Barbara Stiller, Hochschule für Künste Bremen, Fachbereich Musik, Professorin für Musikpädagogik mit den Lehrgebieten Elementare Musikpädagogik, Instrumentalpädagogik und Musikvermittlung; Leitung des Instituts für musikalische Bildung in der Kindheit (ImBiK) an der HfK Bremen
(c) Bosse/Bärenreiter Kassel

Frühkindliche kulturelle Bildung schafft Selbstwirksamkeit, durch die Menschen Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung für ihr ganzes Leben lernen.

Simon Wyrwol
Simon Wyrwol, Stiftung Historische Museen Hamburg,
Altonaer Museum, Kurator Outreach und Vermittlung, Hamburg
Foto: privat

Frühkindliche kulturelle Bildung bedeutet zu erleben, wie Kinder anspruchsvolle künstlerische Techniken und Strategien mit ernsthafter Leichtigkeit in ihr freies Spiel integrieren und sich dabei eine neue Welt erobern.

geraueschmusik
geräusch[mu‘si:k] e.V., Vertreten durch: Daniela Fromberg (1. Vorsitzende), Bildende Künstlerin (Skulptur, Klangkunst, Fotografie), Stefan Roigk (3. Vorsitzender), Bildender Künstler (Klangkunst, Installation, Zeichnung, Musik)
©Daniela Fromberg, ©Stefan Roigk

Frühkindliche kulturelle Bildung ist die Chance, von Anfang an etwas richtig zu machen und Grundsteine zu legen, auf denen später alles andere wachsen kann.

Dörte Nimz
Dörte Nimz, Geschäftsführung der LAG Kinder- und Jugendkultur e.V., Hamburg
© Sithara Pathirana

Ich bin aktiv im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung, weil der Verbund der vielen engagierten, klugen Menschen für mich die frühkindliche kulturelle Bildung verkörpert: Kreativität, Professionalität, Relevanz und Kooperation.

Julia Teek
Julia Teek, Senior Projektmanagerin, Robert Bosch Stiftung GmbH, Stuttgart
© Michael Fuchs

Ich bin aktiv im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung, weil frühkindliche kulturelle Bildung in Theorie und Praxis einen Großteil meiner Arbeit ausmacht.

Johanna Schönbeck
Johanna Schönbeck, Musikerin und Musikpädagogin; Künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für Künste Bremen

Frühkindliche kulturelle Bildung fängt in der Kita und im Kindergarten an, viele Institutionen haben das entweder noch nicht erkannt oder wollen es nicht wahrhaben – oder noch viel schlimmer: Sie haben weder die Mittel noch die Methoden, diese Zielgruppe zu erreichen.

Kerstin Weinberger
Kerstin Weinberger, MUS-E Deutschland e.V. – regionale Koordination Mannheim – Kunst- und Kulturvermittlerin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – Vorsitzende und Gründerin von Kunst- und Kulturvermittlung Rhein-Neckar e.V. ©Kerstin Weinberger

Ich bin aktiv im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung, weil wenn wir etwas Zukunftsträchtiges und Nachhaltiges in dem Bereich kulturelle Bildung für Kinder erreichen wollen, geht es nur im gemeinsamen Austausch der Akteure.

Krystyna Obermaier
Krystyna Obermaier, Dipl. Sportwissenschaftlerin; Tanzpädagogin, Dipl.; Choreografin; Elementaren Tanz e.V. Köln – I. Vorsitzende;
KatHO Köln – Lehrbeauftragte für den Vertiefungsbereich Tanz in der Kindheitspädagogik
Bereich: Moderner Tanz
Foto: privat

Ich bin aktiv im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung, weil Kulturelle Bildung im Kunstmuseum Bonn für Kinder an vorderster Stelle steht, weil der Austausch mit Kolleg*innen und Bildungsakteur*innen die Bedingung für Weiterentwicklung und Veränderungen ist, weil die Arbeit mit kleinen Kindern Museen radikal verändern kann und weil wir uns gegenseitig mit Erfahrungen und in Kooperationen unterstützen können.

Sabina Lessmann
Dr. Sabina Leßmann, Kuratorin für Bildung und Vermittlung im Kunstmuseum Bonn © Britt Schilling

Frühkindliche kulturelle Bildung eröffnet Kindern in künstlerischen Prozessen neue und zweckfreie Erfahrungs- und Wirkräume. Die darin liegende Freiheit und Kraft wird sie ihr Leben lang begleiten.

Katharina von Radowitz
Katharina von Radowitz, Netzwerk Junge Ohren, Geschäftsführerin Berlin
© Oliver Röckle

Ich bin aktiv im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung, weil ich lebendige und nachhaltige Formen kultureller Bildung schaffen will. Alle Kinder sollen dadurch ihre Stärken erleben, um kreativ und selbstwirksam ihre eigene Zukunft mitzugestalten.

Hannah Schreier
Hannah Schreier, DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V., Frankfurt / Projektleitung Filmbildung und -vermittlung / Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin
Foto: Frauke Hass, DFF

Ich bin aktiv im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung, um in tragfähigen Kooperationen kulturelle Bildung im Allgemeinen sowie im Bildungsbereich Tanz zu stärken.

Michael Obermaier
Prof. Dr. phil. Michael Obermaier, Professor für Erziehungswissenschaft an der Katholischen Hochschule NRW Köln, Studiengangsleitung Kindheitspädagogik, Leiter des Instituts für Forschung und Transfer in Kindheit und Familie (foki)
Foto: privat

Frühkindliche kulturelle Bildung ist unersetzlich und gehört aus unserer Sicht zu den grundlegenden Rechten jedes jungen Menschen.

Antje Valentin, Direktorin, Landesmusikakademie NRW, Heek (Münsterland)
Foto: Steffi Herrmann

Wenn ich an frühkindliche kulturelle Bildung denke, fallen mir viele offene, staunende Augen von Kindern ein, die sich in unseren Rapauke-Konzerten völlig unabgelenkt auf unsere Musik einlassen können – was für eine Chance für Bildung!

Rudolf Döbler
Rudolf Döbler, Flötist, Schulbeauftragter und Mitglied des Ecuation-Teams, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
© Bettina Stöß

Frühkindliche kulturelle Bildung ist mir wichtig, weil Kindern möglichst früh der Zugang zu Kultur ermöglicht werden sollte und ich finde, dass es einer größeren Aufmerksamkeit der Gesellschaft bedarf.

Anna-Lena Laurich
Anna-Lena Laurich, Musiktheaterpädagogin an der Jungen Oper am Rhein, tätig in Düsseldorf, Duisburg und Umgebung
Foto (c) Andreas Endermann

Ich bin im Netzwerk Frühkindliche Kulturelle Bildung tätig, weil ich die frühkindliche kulturelle Bildung mehr in den Mittelpunkt rücken möchte. Für mich ist sie ein extrem wichtiger Teil meiner Arbeit, der mir besonders am Herzen liegt.

Dina Wälter
Dina Wälter, Musiktheaterpädagogin an der Jungen Oper am Rhein, tätig in Düsseldorf, Duisburg und Umgebung
Foto © Andreas Endermann

Ich bin aktiv im Netzwerk FKB, weil ich es für absolut wichtig halte, mit der kulturellen Bildung so früh wie möglich zu beginnen. Dies muss auch von anderen Entscheidungsträgern mehr gesehen und verstanden werden. Denn die frühkindliche kulturelle Bildung hilft frühzeitig eine Entwicklung zu fördern und zu fordern, die man später nur noch schwer (wieder) vermitteln kann.

Sebastian Pflum
Sebastian Pflum, Geschäftsführer, Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank gGmbH, Berlin
© Stiftung Kunstforum der Berliner Volksbank gGmbH, Foto: Peter Adamik

Frühkindliche kulturelle Bildung würde ich sofort in den Grundrechten verankern. Kulturelle Bildung macht es möglich, Thematiken aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Da nicht primär bewertet wird, bekommt das Kind die Freiheit geschenkt, sich einer Auseinandersetzung hinzugeben. Daraus können sich wunderbare Dinge entwickeln – das gesamte Leben lang.

Juliane Manyak
Juliane Manyak, Geigerin, Rundfunk Sinfonieorchester Berlin und Autorin des Kinderbuches Mit Rapauke im Land der Musikinstrumente, erschienen 2019 bei Jacoby&Stuart
© Dominik Butzmann

Ich bin im Netzwerk FKB, weil ich generell an die Kraft der Künste glaube und davon überzeugt bin, dass Kinder, auch sehr junge Kinder, durch die erlebbare Auseinandersetzung mit Kunst und künstlerischen Prozessen radikal für ihr Leben gestärkt werden.

Christina Biundo
Christina Biundo, Kunsthistorikerin, Kunstvermittlerin, Visionärin; Fachleiterin der Servicestelle Kulturelle Bildung Rheinland-Pfalz, Trier
© Christina Biundo